Die Erfolge

Immer wieder hat sich der Förderverein Mainschleifenbahn e.V. bei Politikern, Behörden und in der Öffentlichkeit für die Volkacher Strecke eingesetzt. 1994/95 ist der Abbau verhindert worden. Expertengutachten und Verkehrspläne bestätigen die wichtige Rolle, die diese Bahn im Nahverkehr wahrnehmen könnte. Nach vielen und langen Gesprächen haben das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, der Landkreis Kitzingen und die Stadt Volkach ihre Unterstützung zugesagt. In den Jahren 2000/01 hatten ehrenamtliche Helfer die Trasse wieder freigeschnitten. Seit 2001 gibt es die Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH, die als zuständiges Eisenbahninfrastrukturunternehmen den Erhalt der Gleise übernimmt. Der Förderverein ist natürlich als Gesellschafter mit dabei. Seit September 2003 rollt die Bahn wieder.

Die wichtigsten bislang erzielten Erfolge haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Frühjahr 2014

Eröffnung des neuen Haltepunkts direkt an der Volkacher Mainbrücke. Bahnsteig und Zuwegung behinderten- und kinderwagenfreundlich angelegt, dazu wettergeschützte Wartehalle und stationäre Beleuchtung. Außerdem: gepflasterte Aussichtsplattform auf dem ehemaligen Brückenkopf und Außenrenovierung des denkmalgeschützten Brückenhauses.

Sommer 2012

Sanierung des Dachs unseres Bahnhofsgebäudes in Prosselsheim.

März 2012

Abschluss der ersten Hauptuntersuchung in der eigenen Werkstatt an unserem Steuerwagen 996 726. Finanziell unterstützt hat uns dabei die Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken.

30. Oktober 2011

Nach langwierigen Verhandlungen zum Ankauf der Bahnstrecke Seligenstadt b. Wü. - Volkach von der Deutschen Bahn AG konnte die Strecke schließlich bei einer kleinen Feierstunde an den neuen Eigentümer Förderverein Mainschleifenbahn e.V. übergeben werden.

 

September 2010

Rechtzeitig zum Tag des offenen Denkmals konnten wir auch die Innenrenovierung des Astheimer Brückenhauses abschließen. Auch hier unterstützten uns die Unterfränkische Kulturstiftung und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Sommer 2010

Endlich geschafft: im Sommer 2010 war unser Schienenbus erstmals im Rohbau unserer Abstellhalle in Prosselsheim abgestellt. Unterstützung beim Hallenbau erhielten wir u.a. von der Sparkasse Mainfranken, vom Landkreis Kitzingen und von der Unterfränkischen Kulturstiftung.

 

Oktober 2009

Gerettet: im Herbst 2009 gelang es uns den Schienenbusbeiwagen 996 286 zu erwerben. Unterstützt hat uns dabei die Unterfränkische Kulturstiftung. In den nächsten Jahren soll er äußerlich aufgearbeitet werden.

Winter 2008/2009

Im Winter 2008/2009 stand unser Schienenbus zur Hauptuntersuchung an – ein finanzieller Kraftakt, den wir komplett aus eigenen Mitteln stemmen konnten. Bei der Erneuerung der Deckeninnenverkleidung unterstützte uns 2009 die Unterfränkische Kulturstiftung.

März 2008

Nun ist es amtlich! Im Planfeststellungsbeschluss für den Bau der neue Mainbrücke wird festgeschrieben, dass das Volkacher Brückenhaus doch stehen bleiben kann, ebenso das Widerlage auf Astheimer Seite. Nach den Vorstellungen des Straßenbaus sollte das Brückenhaus schon vor Baubeginn abgebrochen werden, das Widerlager nach Fertigstellung der neuen Brücke (2011). Zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz und dem Kreis Kitzingen hatte die Mainschleifenbahn 2007 eine Aktion zur Rettung dieses markanten Gebäudes initiiert. Künftig soll es von der Mainschleifenbahn genutzt werden: als Büro (u.a. für den Zugleiter) und Museum. Nach Ende des Brückenbaus könnte es Mittelpunkt eines verlagerten Haltepunkts Astheim werden.

01. Mai 2007

Endlich eröffnet: der neue Haltepunkt Ober-/Untereisenheim. Von hier aus führen schönste Wanderwege hinunter ins Maintal: nach Ober- und Untereisenheim, zum Biergarten Kaltenhausen und über die Mainfähre geht es dann weiter nach Fahr oder zurück nach Volkach. Der Bahnsteig bietet sich auch für Veranstaltungen an, etwa für Weinproben.
Finanziert hat den Bau der Markt Eisenheim, Planung und Bauleitung übernahm die Mainschleifenbahn.

 

Februar 2004

Kauf des Schienenbusmotorwagens 796 702 durch den Förderverein Mainschleifenbahn e.V. Zusammen mit dem ebenfalls vereinseigenen Schienenbussteuerwagen 996 726 pendelt er seitdem zwischen Seligenstadt und Volkach-Astheim.

Seit Herbst 2003

rollt die Mainschleifenbahn wieder zwischen Seligenstadt und Volkach-Astheim.

 

13. September 2003

Wiedereröffnung der runderneuerten Mainschleifenbahn als Tourismusbahn. Nach mehrjähriger Stilllegung (seit 1994) ist sie seitdem wieder eine offizielle, nicht-bundeseigene Bahnstrecke. Die beiden Landtagsabgeordneten Karin Radermacher und Franz Brosch zerschnitten zusammen mit dem „Volkacher Ratsherrn“ Waldemar Sperling das weiß-blaue Band.

 

Frühjahr/Sommer 2003

Weitere Vorbereitung und Abnahme der Strecke, unseres Triebwagens, Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und und und.

Dezember 2002

Der Oberbau der Strecke wurde ausgebessert.

Herbst 2002

Nach langen Vorarbeiten durch ehrenamtliche Kräfte des Fördervereins Mainschleifenbahn e.V. rückte eine Fachfirma an und sanierte einige der Streckenabschnitte auf denen noch Holzschwellen lagen.

 

Juli 2002

Das bayerische Verkehrssministerium hat der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH die Genehmigung als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) erteilt.

Januar 2002

Der Pachtvertrag zwischen der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH und DB Immobilien wurde unterzeichnet. Laufzeit unter Ausübung aller Optionen: 25 Jahre.

Juni 2001

Der bayer. Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, Dr. Otto Wiesheu und der Kreistag Kitzingen haben je 250.000 DM zur Reaktivierung der Streckeninfrastrukur zugesagt.

März 2001

Gründung der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH. Gesellschafter sind u.a. Stadt Volkach, Landkreis Kitzingen, Markt Eisenheim, Gemeinden Sommerach und Nordheim, Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, Deutsche Gesellschaft für Eisenbahn-Geschichte, Gewerbe- und Verkehrsverein Volkach, Förderverein Mainschleifenbahn e.V. und mehrere Privatpersonen.

Februar 2001

Kauf eines Zweiwegebaggers zum Streckenerhalt, Freilegen von Entwässerungsgräben und Durchlässen.

Dezember 2000

Beginn des Freischnitts der Trasse durch ehrenamtliche Helfer. Weder Schnee noch Kälte hielten die Helfer von ihrer Arbeit ab.

Juni 1999

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Mainschleifenbahn durch den Bayer. Wirtschaftminister Dr. Otto Wiesheu. Bis Anfang 2001 entwickelt sie einen Fünf-Stufen-Plan zum Erhalt und zur Reaktivierung der Strecke.
Die Trasse der Mainschleifenbahn war zum damaligen Zeitpunkt fast auf der gesamten Länge stark zugewachsen, wie auch das nebenstehende Bild exemplarisch zeigt (bei Streckenkilometer 3,2 in der Nähe von Prosselsheim).

April 1999

Aufnahme von Verhandlungen mit DB Immobilien zur Übernahme der Strecke.

Februar 1999

Gründung des Fördervereins Mainschleifenbahn e.V.

Oktober 1997

Petition an den Bayerischen Landtag zum Trassenerhalt.

Januar 1997

Verkehrsgutachten im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zu Reaktivierung der Trasse für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

Juni 1996

Demonstrationsfahrten auf der Strecke mit Dieseltriebwagen "Talent".

Juli 1995

Geplanter Rückbau der Strecke durch DB verhindert.

September 1994

Gründung der Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn.