Was haben wir bisher erreicht?
Wo fährt
die Bahn?
Warum
mitfahren?
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die Region?
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Immer wieder hat sich die Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn bei Politikern, Behörden und in der Öffentlichkeit für die Volkacher Strecke eingesetzt. 1994/95 ist der Abbau verhindert worden. Expertengutachten und Verkehrspläne bestätigen die wichtige Rolle, die diese Bahn im Nahverkehr wahrnehmen könnte. Nach vielen und langen Gesprächen haben das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, der Landkreis Kitzingen und die Stadt Volkach ihre Unterstützung zugesagt. In den Jahren 2000/01 hatten ehrenamtliche Helfer die Trasse wieder freigeschnitten. Seit 2001 gibt es eine Trägergesellschaft, die den Erhalt der Mainschleifenbahn übernimmt. Der Förderverein ist natürlich mit dabei. Seit September 2003 rollt die Bahn wieder.

Hier eine kurze Liste wichtiger Eckdaten:

Sept. 1994:
Gründung der "Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn".
 
Juli 1995:
Geplanter Rückbau der Strecke durch DB verhindert.
 
Juni 1996:
Demonstrationsfahrten auf der Strecke mit Dieseltriebwagen "Talent".
 
Jan. 1997:
Verkehrsgutachten im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft
(BEG) zu Reaktivierung der Trasse für SPNV.
 
Okt. 1997:
Petition an den Bayerischen Landtag zum Trassenerhalt.
 
Febr. 1999:
Gründung des "Fördervereins Mainschleifenbahn".
 
seit 4/1999:
Verhandlungen mit DBImm zur Übernahme der Strecke.
 
Juni 1999:
Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Mainschleifenbahn
durch den Bayer. Wirtschaftminister Dr. Otto Wiesheu. Bis Anfang 2001 entwickelt
sie einen Fünf-Stufen-Plan zum Erhalt und zur Reaktivierung der Strecke.



So wie hier bei Streckenkilometer 3,2 (Nähe von Prosselsheim) sah im Spätsommer 1999 fast die gesamte Trasse der Mainschleifenbahn aus. In ehrenamtlicher Arbeit wurde sie wieder freigelegt.

 


Dez. 2000:

Freischneiden der Trasse durch ehrenamtliche Helfer.


Im Winter 2000 begann in Eigenregie der Freischnitt der Mainschleifenbahn. Weder Schnee noch Kälte hielten die Helfer von ihrer Arbeit ab.

 

 

 

 

 

 


Febr. 2001:

Kauf eines Zweiwegebaggers zum Streckenerhalt, Freilegen von Entwässerungsgräben und Durchlässen.
 
März 2001:
Gründung der "Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn".
Gesellschafter sind u.a. Stadt Volkach, Landkreis Kitzingen, Markt Eisenheim,
Gemeinden Sommerach und Nordheim, Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH,
Deutsche Gesellschaft für Eisenbahn-Geschichte, Gewerbe- und Verkehrsverein
Volkach, Förderverein Mainschleifenbahn und mehrere Privatpersonen.
 
Juni 2001:
Der bayer. Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, Dr. Otto Wiesheu und
der Kreistag Kitzingen haben je 250.000 DM zur Reaktivierung der Streckeninfrastrukur zugesagt.

Januar 2002:
Pachtvertrag zwischen Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn und DB Imm.
Laufzeit unter Ausübung aller Optionen 25 Jahre.

Juli 2002:
Das bayerische Verkehrssministerium hat der Betriebsgesellschaft die Genehmigung als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) erteilt.


Nach langen Vorarbeiten durch ehrenamtliche Kräfte des Fördervereins Mainschleifenbahn rückte im Herbst 2002 eine Fachfirma an und sanierte einige der Streckenabschnitte auf denen noch Holzschwellen lagen.

Dezember 2002:
Oberbau der Strecke ausgebessert.

Frühjahr/Sommer 2003:
Weitere Vorbereitung und Abnahme der Strecke, unseres Triebwagens, Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und und und.

September 2003:
Am Samstag, 13.09.2003 fuhr die Bahn das erste Mal seit 1994 wieder mit Passagieren über die idyllische Mainschleifen-Strecke.
Wann mit der Bahn gefahren werden kann, findet sich unter Fahrplan & Tarife


Wiedereröffnung der neuen Mainschleifenbahn. Am 13. September 2003 war es soweit. Die beiden Landtagsabgeordneten Karin Radermacher und Franz Brosch zerschnitten zusammen mit dem „Volkacher Ratsherrn“ Waldemar Sperling das weiß-blaue Band.


September 2003:

Betriebseröffnung der runderneuerten Mainschleifenbahn als Tourismusbahn. Nach mehrjähriger Stilllegung ist sie wieder eine offizielle, nicht-bundeseigene Bahnstrecke.

Februar 2004:
Kauf des Schienenbusses VT 96 702 durch den Förderverein Mainschleifenbahn. Zusammen mit dem ebenfalls vereinseigenen Steuerwagen 996 726 wir er künftig zwischen Seligenstadt und Astheim pendeln.


Seit Herbst 2003

rollt die Mainschleifenbahn wieder zwischen Seligenstadt Nord und Volkach-Astheim. Ab 2004 mit VT 96 702.


Wenn der Regenbogen kein gutes Vorzeichen ist?


1. Mai 2007

Endlich eröffnet: der neue Haltepunkt Ober-/Untereisenheim. Von hier aus führen schönste Wanderwege hinunter ins Maintal: nach Ober- und Untereisenheim, zum Biergarten Kaltenhausen und über die Mainfähre geht es dann weiter nach Fahr oder zurück nach Volkach. Der Bahnsteig bietet sich auch für Veranstaltungen an, etwa für Weinproben.
Finanziert hat den Bau der Markt Eisenheim, Planung und Bauleitung übernahm die Mainschleifenbahn.



März 2008
Nun ist es amtlich! Im Planfeststellungsbeschluss für den Bau der neue Mainbrücke wird festgeschrieben, dass das Volkacher Brückenhaus doch stehen bleiben kann, ebenso das Widerlage auf Astheimer Seite. Nach den Vorstellungen des Straßenbaus sollte das Brückenhaus schon vor Baubeginn abgebrochen werden, das Widerlager nach Fertigstellung der neuen Brücke (2011). Zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz und dem Kreis Kitzingen hatte die Mainschleifenbahn 2007 eine Aktion zur Rettung dieses markanten Gebäudes initiiert. Künftig soll es von der Mainschleifenbahn genutzt werden: als Büro (u.a. für den Zugleiter) und Museum. Nach Ende des Brückenbaus könnte es Mittelpunkt eines verlagerten Haltepunkts Astheim werden.

2008/2009
Im Winter 2008/2009 stand unser Schienenbus zur Hauptuntersuchung an – ein finanzieller Kraftakt, den wir komplett aus eigenen Mitteln stemmen konnten. Bei der Erneuerung der Deckeninnenverkleidung unterstützte uns 2009 die Unterfränkische Kulturstiftung.

Oktober 2009
Gerettet: im Herbst 2009 gelang es uns den Beiwagen VB 996 286-1 zu erwerben. Unterstützt hat uns dabei die Unterfränkische Kulturstiftung. In den nächsten Jahren soll er betriebsfähig aufgearbeitet werden und bei Bedarf unsere Schienenbusgarnitur verstärken.

Sommer 2010
Endlich geschafft: im Sommer 2010 war unser Schienenbus erstmals im Rohbau unserer Abstellhalle in Prosselsheim abgestellt. Unterstützung beim Hallenbau erhielten wir u.a. von der Sparkasse Mainfranken, vom Landkreis Kitzingen und von der Unterfränkischen Kulturstiftung.

2010
Rechtzeitig zum Tag des offenen Denkmals konnten wir auch die Innenrenovierung des Astheimer Brückenhauses abschließen. Auch hier unterstützten uns die Unterfränkische Kulturstiftung und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.