| Welche Fahrzeuge rollen auf der Mainschleifenbahn? | ||||||||
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| Derzeit ist unsere Bahn eine Tourismusstrecke im nostalgisch angehauchten Stil
der 60er und 70er Jahre. Hier verkehren keine ICE’s oder flotten Nahverkehrszüge.
Trotzdem gibt es eine Reihe interessanter Fahrzeuge. Neben unserem Schienenbus
setzen wir auch noch einige Bau- und Nebenfahrzeuge ein, alle zum Erhalt
der Strecke. Dazu kommen noch Kleingeräte für den Gleisbau. Alle
sind voll funktionsfähig und jedes hat seine eigene Geschichte.
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Ein echter „Uerdinger“, hergestellt 1960 mit der Seriennummer 66599 bei der Waggonfabrik Uerdingen AG. Angetrieben wird er von zwei Büssing-Unterflurdieselmotoren. Bei gut 9 Litern Hubraum leistet jeder 150 PS. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h, wird bei uns aber nicht gefahren. Der Schienenbus ist 12,70 m lang, 3,00 m breit und wiegt gut 21 Tonnen. Sein Wagenkasten ist aus Stahlprofilträgern zusammengeschweißt, der Aufbau mit Aluminiumblechen beplankt, 56 Sitzplätze sind vorhanden. Für den Fahrkomfort sorgt eine lastabhängig gesteuerte Luftfederung. An jeder Seite des Schienenbusses befindet sich ein Steuerstand für den Triebfahrzeugführer. Dadurch ist ein schneller Fahrtrichtungswechsel möglich. Der Schienenbus kann auch vom Steuerwagen aus „ferngesteuert“ werden. Der VT 96 702 wurde zunächst bei der DB eingesetzt und fuhr bis 27. Februar 2000 als einer letzten beiden Schienenbusse im Raum Tübingen im Planeinsatz. Später kam er als VT 1 zur Westfälischen Almetalbahn und war zuletzt in Neu-Mukran auf der Insel Rügen stationiert. Seit Februar 2004 gehört er dem Förderverein Mainschleifenbahn.
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Gebaut 1960 bei MAN in Nürnberg als 145046 ist er der einzige richtige „Franke“ in unserem Bestand. Der motorlose Anhänger soll künftig unseren Schienenbus verstärken. In der Bauart gleicht er dem Motorwagen. An einem Ende ist ein Führerstand eingebaut von dem aus alle Funktionen des Motorwagens überwacht und ferngesteuert werden können. Der Steuerwagen verfügt über ein ca. 3 x 2,6 m großes Gepäckabteil, beheizt wird er durch zwei dieselbefeuerte WEBASTO-Warmluftheizungen. Unser Steuerwagen wird derzeit generalüberholt und soll ab Sommer 2004 auf der Mainschleifenbahn zum Einsatz kommen. VS 96 726 lief zunächst bei der DB, später gehörte er der Eisenbahn Betriebs-Gesellschaft m.b.H. (Prora/Rügen). Erworben hat ihn der Förderverein Ende 2003 von Jörg Seyffert (Linz/Rhein).
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Das „Skl“ ist unser Helfer beim Streckenunterhalt. Gebaut 1981 bei der Waggon Union Berlin, wird es von einem luftgekühlten 150 PS KHD-Diesel-Motor angetrieben. Es wiegt leer 8,1 to., hat eine Nutzlast von 7 to., ist 6,40 m lang und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. In der Kabine haben 6 Personen und der Fahrer Platz. Sie kann unabhängig vom Motor durch ein Webasto-Gerät beheizt werden. Ausgerüstet ist das Fahrzeug mit einem hydraulischen Atlaskran. Er hat eine maximale Hubkraft von 3.000 kg und kann bei Bedarf mit einem Halbschalengreifer ausgerüstet werden. Zwischen 1964 und 1981 beschaffte die damalige Bundesbahn von verschiedenen Herstellern insgesamt 840 dieser Fahrzeuge. Unser 53 0811 rollt viele Jahre lang bei treu und brav bei der DB, wurde in Würzburg ausgemustert und gehört als Fahrzeug BGM 3 der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn. Frisch hauptuntersucht ist es seit Sommer 2003 in Prosselsheim stationiert. Zweiwegebagger MH-S:
Sein Vorgänger, unser guter alter MH-4S Bagger (Bj. 1976) wurde in Dezember 2007 verkauft. |
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Unimog U406
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Bahnmeister Draisine Klv 12 4716 (BGM 2):
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Der kleine „Maggiwürfel“ ist 3,20 m lang, wiegt 1,5 to und wird von einem luftgekühlten 28 PS VW-Motor angetrieben. Dank eines Vierganggetriebes kann er angeblich 70 km/h erreichen – ausprobiert haben wir das nie. Schließlich ist die Streckenhöchstgeschwindigkeit bei uns auf 50 km/h festgelegt. Das Fahrzeug hat Platz für 6 Personen und eine Zulandung von max. 750 kg. Gebaut wurde es 1958 von den FKF Werken Fa. Schmitt in Frankfurt/Main und kostete die Bundesbahn seinerzeit 9.425.- DM. Besonderheit des Klv 12: Es hat keinen Rückwärtsgang! Zum Wenden oder Ein- bzw. Aufgleisen wird es mittels eines absenkbaren Kurbelgestänges hochgehoben und dann per Hand gedreht. Eingesetzt wird es für Inspektionsfahrten, Grüntrupp-Einsätze oder Arbeiten an den Signalanlagen der Bahnübergänge. Das Fahrzeug ist die Leihgabe eines Privatmanns. Früher lief es bei der Bm Düren. Förderwagen Robel Typ 51.12:
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Diese unscheinbar aussehende, gelbe Rollbrett ist bei den verschiedensten Arbeiten eine große Hilfe. 1.70 m breit und 0.60 m lang wiegt es nur 43 kg, rollt auf vier kugelgelagerten Kunststoffrollen von 70 mm Durchmesser und kann dabei erstaunliche 1000 kg transportieren. Mit zwei Förderwägelchen begannen wir 2001 mit dem Freischneiden der Trasse. Eingesetzt werden sie zum Transport von Werkzeugen, Ausrüstung und Bekleidung. Wir haben sie geringfügig modifiziert, mit einer Handdeichsel und vier abnehmbaren Rungen. |
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| Anhänger Kla 03 0541
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| Beiwagen VB 996 286-1
Derzeit ist er nicht betreibsfähig, soll aber langfristig renoviert werden. Die Unterfränkische Kulturstiftung hat uns beim Kauf des Fahrzeuges unterstützt. |
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| Motorwagen VT 796 710
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