Immer wieder hat sich der Förderverein Mainschleifenbahn e.V. bei Politikern, Behörden und in der Öffentlichkeit für die Volkacher Strecke eingesetzt. 1994/95 ist der Abbau verhindert worden.

Expertengutachten und Verkehrspläne bestätigen die wichtige Rolle, die diese Bahn im Nahverkehr wahrnehmen könnte.

Nach vielen und langen Gesprächen haben das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, der Landkreis Kitzingen und die Stadt Volkach ihre Unterstützung zugesagt.

Die wichtigsten bislang erzielten Erfolge haben wir hier für Sie zusammengestellt:

2014

Frühjahr

Eröffnung des neuen Haltepunkts direkt an der Volkacher Mainbrücke. Bahnsteig und Zuwegung behinderten- und kinderwagenfreundlich angelegt, dazu wettergeschützte Wartehalle und stationäre Beleuchtung. Außerdem: gepflasterte Aussichtsplattform auf dem ehemaligen Brückenkopf und Außenrenovierung des denkmalgeschützten Brückenhauses.
2012

Sommer

Sanierung des Dachs unseres Bahnhofsgebäudes in Prosselsheim
2012

März

Abschluss der ersten Hauptuntersuchung in der eigenen Werkstatt an unserem Steuerwagen 996 726. Finanziell unterstützt hat uns dabei die Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken.
2011

30. Oktober

Nach langwierigen Verhandlungen zum Ankauf der Bahnstrecke Seligenstadt b. Wü. – Volkach von der Deutschen Bahn AG konnte die Strecke schließlich bei einer kleinen Feierstunde an den neuen Eigentümer Förderverein Mainschleifenbahn e.V. übergeben werden.
2010

September

Rechtzeitig zum Tag des offenen Denkmals konnten wir auch die Innenrenovierung des Astheimer Brückenhauses abschließen. Auch hier unterstützten uns die Unterfränkische Kulturstiftung und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.
2010

Sommer

Endlich geschafft: Diesen Sommer war unser Schienenbus erstmals im Rohbau unseres Betriebswerks in Prosselsheim abgestellt. Unterstützung beim Hallenbau erhielten wir u.a. von der Sparkasse Mainfranken, vom Landkreis Kitzingen sowie von der Unterfränkischen Kulturstiftung.
2009

Oktober

Gerettet: im Herbst 2009 gelang es uns den Schienenbusbeiwagen 996 286 zu erwerben. Unterstützt hat uns dabei die Unterfränkische Kulturstiftung. In den nächsten Jahren soll er äußerlich aufgearbeitet werden.
2008/09

Winter

Im Winter 2008/2009 stand unser Schienenbus zur Hauptuntersuchung an – ein finanzieller Kraftakt, den wir komplett aus eigenen Mitteln stemmen konnten. Bei der Erneuerung der Deckeninnenverkleidung unterstützte uns 2009 die Unterfränkische Kulturstiftung.
2008

März

Nun ist es amtlich! Im Planfeststellungsbeschluss für den Bau der neue Mainbrücke wird festgeschrieben, dass das Volkacher Brückenhaus doch stehen bleiben kann, ebenso das Widerlage auf Astheimer Seite. Nach den Vorstellungen des Straßenbaus sollte das Brückenhaus schon vor Baubeginn abgebrochen werden, das Widerlager nach Fertigstellung der neuen Brücke (2011). Zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz und dem Kreis Kitzingen hatte die Mainschleifenbahn 2007 eine Aktion zur Rettung dieses markanten Gebäudes initiiert. Künftig soll es von der Mainschleifenbahn genutzt werden: als Büro (u.a. für den Zugleiter) und Museum. Nach Ende des Brückenbaus könnte es Mittelpunkt eines verlagerten Haltepunkts Astheim werden.
2007

1. Mai

Endlich eröffnet: der neue Haltepunkt Ober-/Untereisenheim. Von hier aus führen schönste Wanderwege hinunter ins Maintal: nach Ober- und Untereisenheim, zum Biergarten Kaltenhausen und über die Mainfähre geht es dann weiter nach Fahr oder zurück nach Volkach. Der Bahnsteig bietet sich auch für Veranstaltungen an, etwa für Weinproben.
Finanziert hat den Bau die Marktgemeinde Eisenheim; Planung und Bauleitung übernahm die Mainschleifenbahn.
2004

Februar

Kauf des Schienenbusmotorwagens 796 702 durch den Förderverein Mainschleifenbahn e.V. Zusammen mit dem ebenfalls vereinseigenen Schienenbussteuerwagen 996 726 pendelt er seitdem zwischen Seligenstadt und Volkach-Astheim.
2003

Seit Herbst diesen Jahres ...

… rollt die Mainschleifenbahn wieder zwischen Seligenstadt(b.Wü.) und Volkach-Astheim.
2003

13. September

Wiedereröffnung der runderneuerten Mainschleifenbahn als Tourismusbahn. Nach mehrjähriger Stilllegung (seit 1994) ist sie seitdem wieder eine offizielle, nicht-bundeseigene Bahnstrecke. Die beiden Landtagsabgeordneten Karin Radermacher und Franz Brosch zerschnitten zusammen mit dem „Volkacher Ratsherrn“ Waldemar Sperling das weiß-blaue Band.
2003

Frühjahr/Sommer

Weitere Vorbereitung und Abnahme der Strecke, unseres Triebwagens, Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, etc.
2002

Dezember

Der Oberbau der Strecke wird ausgebessert.
2002

Herbst

Nach langen Vorarbeiten durch ehrenamtliche Kräfte des Fördervereins Mainschleifenbahn e.V. rückte eine Fachfirma an und sanierte einige der Streckenabschnitte auf denen noch Holzschwellen lagen.
2002

Juli

Das bayerische Verkehrssministerium hat der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH die Genehmigung als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) erteilt.
2002

Januar

Der Pachtvertrag zwischen der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH und DB Immobilien wurde unterzeichnet. Laufzeit unter Ausübung aller Optionen: 25 Jahre.
2001

Juni

Der bayer. Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, Dr. Otto Wiesheu und der Kreistag Kitzingen haben je 250.000 DM zur Reaktivierung der Streckeninfrastrukur zugesagt.
2001

März

Gründung der Betriebsgesellschaft Mainschleifenbahn mbH.
Gesellschafter sind u.a. Stadt Volkach, Landkreis Kitzingen, Markt Eisenheim, Gemeinden Sommerach und Nordheim, Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, Deutsche Gesellschaft für Eisenbahn-Geschichte, Gewerbe- und Verkehrsverein Volkach, Förderverein Mainschleifenbahn e.V. und mehrere Privatpersonen.
2001

Februar

Kauf eines Zweiwegebaggers zum Streckenerhalt, Freilegen von Entwässerungsgräben und Durchlässen.
2000

Dezember

Beginn des Freischnitts der Trasse durch ehrenamtliche Helfer. Weder Schnee noch Kälte hielten die Helfer von ihrer Arbeit ab.
1999

Juni

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Mainschleifenbahn durch den Bayer. Wirtschaftminister Dr. Otto Wiesheu. Bis Anfang 2001 entwickelt sie einen Fünf-Stufen-Plan zum Erhalt und zur Reaktivierung der Strecke.
Die Trasse der Mainschleifenbahn war zum damaligen Zeitpunkt fast auf der gesamten Länge stark zugewachsen, wie auch das nebenstehende Bild exemplarisch zeigt (bei Streckenkilometer 3,2 in der Nähe von Prosselsheim).
1999

April

Aufnahme von Verhandlungen mit DB Immobilien zur Übernahme der Strecke.
1999

Februar

Gründung des Fördervereins Mainschleifenbahn e.V.
1997

Oktober

Petition an den Bayerischen Landtag zum Trassenerhalt.
1997

Januar

Verkehrsgutachten im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zu Reaktivierung der Trasse für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV).
1996

Juni

Demonstrationsfahrten auf der Strecke mit Dieseltriebwagen „Talent“.
1995

Juli

Geplanter Rückbau der Strecke durch DB verhindert.
1994

September

Gründung der Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn.