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Gleisbau

Kurz vor Saisonbeginn legen wir derzeit Hand an unseren Gleisanlagen an. Das jährliche Messprotokoll ist hierfür äußerst wertvoll. Zeigt es, gemessen in 1-Meter-Abständen, schonungslos auf, ob und ggf. wo Handlungsbedarf besteht.

Die letzte Messung war für uns trotzdem sehr gut verlaufen, es konnten keine gravierenden Mängel festgestellt werden.

Das Zauberwort heisst deshalb „vorbeugende Instandhaltung“. Auch wenn der größte Teil unserer Strecke bereits durchgearbeitet ist, finden sich immer wieder kleiner Abschnitte mit alten, hölzernen Zwischenlagen. Zwischenlagen sind eine Art „Ausgleichsplatten“ zwischen Schiene und Schwelle und sichern die Spurweite und die Höhe des Geises. Früher aus Pappelholz (das nun langsam aber sicher ans Ende seiner Lebensdauer gelangt) – heute aus Kunststoff.

Wir haben das milde Frühligswetter genutzt und unterstützt von unserem treuen SKl53 und viel gelbem Handwerkszeug, begonnen, die noch vorhandenen Platten zu tauschen. Trotz maschineller Hilfe immer ist immer noch viel Handarbeit angesagt.

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1. Mai – Saisonauftakt

Die Fahrzeuge sind gewartet – die Infrastruktur überprüft – die neuen Fahrkarten gedruckt. Nach intensiver Vorbereitung starten wir am 1. Mai in die neue Saison.

Die Zeit vergeht – der rote Brummer besteht.

Ursprünglich gegründet als Ausflugbahn als Mittel zum Erhalt der Strecke bis zur Reaktivierung für einen modernen Nahverkehr. Die Aktiven der ersten Stunde dachten zur Betriebsaufnahme Anfang der 2000er-Jahre an einen Zeitraum von 5 Jahren, nun starten wir in die mittlerweile 24. Saison.Und wir starten gerne…

Auch wenn die Reaktivierung in aller Munde ist, braucht es dafür jedoch noch ein wenig Geduld. Die Planung und Umsetzung ist komplex, mehr als vorher gedacht, bis der moderne Nahverkehrszug im Stundentakt nach Würzburg fährt. Wir sind deshalb weiter für unsere Fahrgäste da. Auch in 2026 und noch die nächsten Jahre.

Unseren Fahrplan können sie hier abrufen.

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Roter Neuzugang

Darf ich mich vorstellen: Ich bin der Schienenbusbeiwagen 996 248-1 und werde zukünftig die langjährigen Kollegen bei der Mainschleifenbahn unterstützen.

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass an manchen Tagen ein sehr hoher Andrang an Fahrgästen herrscht. Zwar haben wir noch NIE Fahrgäste abweisen oder gar stehen lassen müssen, jedoch wollen wir vorbereitet sein.

Von unseren Kollegen, der  Eifelbahn Verkehrsgesellschaft in Linz/Rhein (https://www.zugtouren.de/) haben wir deshalb das Angebot erhalten, als Verstärkungsfahrzeug einen sog. Beiwagen, also einen antriebslosen Mittelwagen, zu übernehmen. Das Fahrzeug wurde Ende März nach Würzburg überführt und wird derzeit saniert.

Aufgrund der stets erfolgten Wartung und Dokumentation ist der Aufwand zur Wiederinbetriebnahme jedoch überschaubar. Leider haben sich vor geraumer Zeit „Spraydosenkünstler“ am Fahrzeug vergnügt, so dass neben einer technischen Revision ein kompletter Neulack fällig ist. Wir hoffen trotzdem, den Wagen ab Mitte des Jahres zu uns auf die Strecke holen und an besonders aufkommensstarken Tagen einsetzen zu können.

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Unsere Draisine macht Urlaub

Unser Klv12 hat sich jedoch nicht überanstrengt, vielmehr wurden wir gebeten, das Fahrzeug der Brohltalbahn zu deren Jubiläumsjahr 2027 zur Verfügung zu stellen. Da wir sowieso planen, in diesem Jahr das Bahngelände in Prosselsheim mit der bisherigen Garage unseres „Kleinen“ neu zu ordnen, haben wir gerne zugesagt.

Seit 125 Jahren erschließen die meterspurigen Gleise der Brohltalbahn dieses geologisch interessanteste Seitental des Rheins zwischen Brohl, Niederzissen und Engeln. Was mit Güterzügen voller Vulkangestein und an diese angehängten Personenwagen begann hat sich heute mit dem „Vulkan-Express“ zu einem der größten touristischen Anziehungspunkte im Brohltal bzw. der Vulkanregion Laacher See entwickelt. Jedoch nicht nur Schmalspur- auch Normalspur kann die Brohltalbahn. Neben der Verladung im Brohler Hafen ziehen Lokomotiven von Brohl aus Güterzüge auf dem ganzen Schienennetz durch Deutschland.

Im Jahr 2026 finden hierzu mehrere Veranstaltungen statt, Schwer- und Höhepunkt der Ausstellungen ist am Wochenende 04. bis 07. Juni 2026.

Nähere Infos: https://www.vulkan-express.de/fahrplan/veranstaltungen/bahnfest

Herzlichen Glückwunsch den Kollegen für das Erreichte und auf eine gute Zukunft. Gute Erholung am Rhein für unseren Kleinen.

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Neues aus der Werkstatt

Gerne zegen wir auch einem mit einem Blick hinter die Kulissen, was neben den allgemein sichtbaren Arbeiten sonst noch unsere Werkstatt leistet. Immerhin sind wir von Mai bis Oktober Sonn- und Feiertags für Sie da.

Zueltzt hat unser Fahrpersonal gemeldet, dass mit einem Motorwahlschalter etwas „nicht stimmt“. Zuerst schwer, denn leichtgängig, manchmal Probleme beim Schalten. Der Motorwahlschalter regelt das Zusammenspiel beider Schienenbusmotoren und sorgt – vor Allem – für die sichere Schaltung der Getriebe in Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt.

Ein Blick auf den Schalter offenbarte zuerst keine besonderen Auffälligkeiten. Noch während der Inspektion und Untersuchung hat unsere Werkstatt parallel aus dem immer noch vorhandenen Ersatzteilträger (796 710) den dort noch verbauten Motorwahlschalter ausgebaut. Interessant war neben Aufbau auch der äußert komplexe elektrische Anschluss mit ca. 80 Kabeln, was im eingebauten Zustand gar nicht so deutlich zu sehen ist. Nicht umsonst ist für fachgerechnten Ein- und Ausbau in den alten Arbeitsunterlagen der Deutschen Bundesbahn ein Aufwand von 2 Monteuren jeweils mit einem Tag verzeichnet.

Wir haben das Ersatzteil mittels des bewährten Trockeneisstrahlverfahrens gereingt und geprüft. Glüclicherweise konnte jedoch parallel das vorhandene Problem gelöst werden, so dass unser Roter Brummer weiter brummen kann. Es waren schlussendlich mehrer Kontakte verhakt. Aber für den Fall der Fälle liegt nun ein Ersatzteil in unserem Lager….

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