THWS übt bei der Mainschleifenbahn

Die jahrelange Zusammenarbeit der Mainschleifenbahn mit der Trimble Railway GmbH ist um eine Facette reicher geworden.

30 Studierende des 4. Semesters des Studiengangs Vermessungswesen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) haben dieser Tage im Rahmen einer Vermessungsübung ca. 2 km Gleisgeometrie mit Gleismesslatte und GEDO Gleismesswagen vermessen. Die Gerätegestellung sowie und die Einweisung und Ausbildung in der Handhabung erfolgten durch Trimble Railway.

Trimble ist ein Hersteller geodätischer Messinstrumente und wurde 1978 mit Hauptsitz in Sunnyvale/Kalifornien gegründet. Der deutsche Ableger hat seinen Hauptsitz in Wiesentheid und beschäftigt sich maßgeblich mit hochpräziser Messtechnik im Bahnbereich. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von hochpräziser GNSS-Technik. Es entwickelt und kombiniert Positionierungstechnik, Mobilfunkkommunikation und Software.

Als Mainschleifenbahn waren und sind wir weiterhin gerne zur Kooperation bereit. Es ist für uns selbstverständlich zu unterstützen, wenn in der Zusammenarbeit mit der THWS und Trimble junge Nachwuchsfachkräfte in der Region ausgebildet werden können und auch eine Perspektive haben.

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Mainschleifentipps

Immer wieder werden wir gefragt: Was kann man denn bei Euch und/oder an der Mainschleife machen? Welche Wanderungen sind schön? Wo gibt´s Weinfeste? E-Bike-Verleih? Touren mit dem Boot/Kanu?

Deshalb einige Tipps:

Der offizielle Veranstaungskalender des Tourismusverbands „Volkacher Mainschleife“ findet sich hier.

Wandern und Radfahren kann man gut rund um die Mainschleife.

Wunderbar kombinieren lassen sich auch Bahn und eine Schifffahrt mit der MS Undine. Für Fahrradtransport ist bei uns Beiden gesorgt und unsere Fahrpläne sorgen für gute Übergangszeiten.

Und wer es lieber feucht-fröhlich möchte: Eine Bootstour auf dem Altmain von Astheim nach Sommerach und Gerlachshausen mit Halt an den Strandkörben in Nordheim oder an den vielen Einkehrmöglichkeiten unterwegs.

Demnächst mehr bei uns. Wir arbeiten an einer neuen Sete auf unserer Homepage. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auf. Schicken Sie uns Ihre (Geheim)Tipps an info@mainschleifenbahn,de. Und natürlich gibt es die besten Hinweise bei unserem Personal im Zug oder an unserem Verkaufsstand in Astheim. Versprochen 😉

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Mind the Gap….

…würden unsere englischen (Eisenbahn)Freunde sagen, die uns neulich besucht hatten.

Aber der Satz bedeutet eigentlich nichts Anderes als „Bitte beim Einsteigen aufpassen“. Um an Bahnsteigen, die in einer Kurve liegen und aufgrund es Radstandes der Fahrzeuge unterschiedliche Einstiegsbreiten- und Höhen haben – wie bei uns am Haltepunkt Eisenheim -, dies besonderes zu kennzeichnen, werden solche Stellen mit einer Linie markiert. Und, wie so Vieles im Bahnbereich, ist die Linie gelb (genauer gesagt goldgelb RAL1004). (Gold)gelb ist die Standardwarnfarbe, die sowohl als Lackierung von Bahnbaufahrzeugen als auch als Warnanstrich in Lokschuppen, an Bahnsteigen oder allgemein an engen oder unübersichtlichen Stellen zum Einsatz kommt. Hier wird erhöhte Aufmerksam signalisiert.

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Ausstellung im Brückenhaus

Ein weiterer Geheimtipp rund um unsere Bahn – die Ausstellung. Seit einigen Jahren befinden sich in den oberen Stockwerken unseres Brückenhauses am Endpunkt in Astheim mehrere Ausstellungsräume, die die Historie unserer, aber auch Geschichten rund um unsere Bahn erzählen.

Warum gibt es überhaut die Mainschleifenbahn? Was wurde transportiert? Auswirkungen der Bahn auf Bevölkerung und Wirtschaft, Niedergang und Wiederinbetriebnahme sowie die Zukunft werden mit einer Vielzahl von Ausstellungstücken präsentiert. Aber auch ein augenzwinkernder Blick auf den Reisekomfort früherer Jahrzehnte in Form originalem Toilettenpapier und Seite mit der Prägung der „Deutschen Bundesbahn“ darf nicht fehlen.

Die Ausstellung ist während unserer Betriebszeiten geöffnet, für Fragen stehen unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort zur Verfügung. Der Einritt ist frei, Spenden sind jedoch gerne gesehen. Im Übrigen ebenso für Artikel zum Mitnehmen aus unserem MSB-Antiquariat im (oder bei schönem Wetter vor dem) Brückenhaus.

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Kinderträume

Mit unserem Schienenbus werden Kinderträume (und auch die von erwachsenen Kindern ;-)) wahr. Auch heute noch ein Beruf der leuchtende Augen verursacht – Lokführer/in (korrekt natürlich: Triebfahrzeugführer/in). Unser Fahrzeug bietet aufgrund seiner fast rundum mit Fenstern verglasten Bauweise nicht nur die Möglichkeit, während der Fahrt Land und Leute zu beobachten, sondern auch „Vorne“ über die Schulter zu schauen. Es bietet sich eine gute Sicht auf die Strecke und lässt Ausblicke zu, die sonst verborgen bleiben.

Übrigens: Um als Lokomotivführer/in (auch auf unserer Bahn) unterwegs zu sein, ist eine fundierte Ausbildung notwendig, die umfangreiche theoretische und praktische Schulungen umfasst und durch eine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung abgeschlossen wird. Bei ernsthaftem Interesse und Engagement für unsere Bahn kann die Ausbildung auch bei uns erfolgen. In ersten Halbjahr hatten nach einem erfolgreichen Ausbildungsgang einige „Neue“ Ihre Fahrprüfung abgelegt und sind mittlerweile im Einsatz.

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Neues im Souvenirshop

Viele unserer Fahrgäste möchten ein Souvenir mit nach Hause nehmen. Seit Anfang an haben wir eine kleine Auswahl an Andenken, die Sie während unserer Betriebszeiten in unserem Fahrkartenhäuschen in Astheim oder Online über diese Webseite erhalten.

Aufgrund der Nachfrage gibt es ab sofort neue Postkarten, Sie können jetzt aus 10 verschiedenen Motiven auswählen.

P.S.: Briefmarken haben wir natürlich auch. Dies für den Fall, dass Sie spontan den Daheimgebliebenen oder dem Chef mitteilen wollen, dass es an der Mainschleife so schön ist und Sie deshalb noch ein Wenig bleiben wollen.

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Volkacher Weinfest

Das Volkacher Weinfest ist vorbei – 4 Tage, insgesamt 56 Züge, mehrere hundert Fahrgäste. Vielen Dank für die gute Stimmung, auch uns hat der Weinfestbetrieb (wie in jedem Jahr) Spaß gemacht.

Aber nach dem Weinfest ist vor dem Weinherbst. Die vielleicht schönste Jahreszeit an der Mainschleife beginnt jetzt. Weinlese, Obsternte, Bremserfeste, Heckenwirtschaften, warne Tage und laue Abende. Wir fahren noch bis Mitte Oktober und freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

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Sommerinspektion

Nachdem unser Schienenbus zuletzt vier Tage fast durchgängig unterwegs war, hat er diese Woche seine Sommerinspektion bekommen. Neben den Routinearbeiten wurde das ein oder andere Wehwehchen beseitigt. Unter anderem wurden einige Einspritzdüsen ersetzt, Motor und Getriebe inspiziert und auch die Bremsanlage auf Herz und Nieren geprüft.

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Sanierung Turmtriebwagen geht voran

Nachdem unser neuestes Fahrzeug, unser Turmtriebwagen (auch kurz TVT genannt) Anfang Oktober überführt werden konnte, steht jetzt die Sanierung an.

Das Fahrzeug ist zwar äußerlich noch nicht besonders schön, dies geschuldet der langen Abstellzeit und auch wenig freundliche gesinnten Zeitgenossen, die der Meinung waren, eine zum ursprünglichen Goldgelb alternative Lackierung anbringen zu müssen.

Nach einer gründlichen Prüfung der Technik konnten wir jedoch erfreut feststellen, dass das Fahrzeug trotz seiner sehr langen Abstellzeit sehr gut „in Schuss“ ist. Die Elektrik zeigte sich bei der vorsichtigen Wiederinbetriebnahme von Ihrer besten Seite. Die Lampen brennen und auch die elektrischen Pumpen der hydraulischen betriebenen Bühne erwiesen sich gutgelaunt. Die Bühne hebt und senkt. In einem nächsten Schritt werden dann auch Zug-um-Zug die Dieselmotoren und auch die Getriebe wieder in Betrieb genommen.

Eine ebenso gründliche wie ordentliche Aufarbeitung des Fahrzeugs geht vor Schnelligkeit. Zwischenzeitlich konnte aber bereits die Sanierung des Daches und der darauf befindlichen Aufbauten so gut wie abgeschlossen werden, so dass die nächsten Aufgaben im Inneren und unter dem Fahrzeug warten.

An dieser Stelle vielen Dank an die Kollegen der DGEG e.V., Eisenbahnmuseum Würzburg für die Gastfreundschaft und die Bereitschaft. für die Sanierung die Werkstatt mit benutzen zu dürfen.

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Hauptuntersuchung Schienenbus

Wie der Mensch – so die Eisenbahn. Nach diesem Motto muss auch jedes Schienenfahrzeug regelmäßig untersucht und ggf. gewartet werden. Genauer gesagt, muss diese sog. Hauptuntersuchung nach den gesetzlichen Vorgaben spätestens alle 8 Jahre erfolgen. Für unseren Schienenbus ist es in diesem Winter wieder soweit.

Sinnvoll für Fahrzeug aber auch den ausführenden Mensch ist es, zu Beginn der Arbeiten erst einmal eine gründliche Reinigung des Fahrwerks, in dem sich die meisten der zu überprüfenden Komponenten wie z.B. Bremsen und Druckbehälter befinden, vorzunehmen. Das diese Arbeit nicht sonderlich beliebt ist, dürfte verständlich sein. Früher wurde solch eine Arbeit mit der Drahtbürste vorgenommen, was jedoch sehr langwierig war. Auch kam teilweise Bremsenreiniger zum Einsatz, aus Umweltgesichtspunkten nicht die empfehlenswerteste aller Alternativen. Dank einem freundlichen Hinweis der Würzburger Straßenbahn haben wir deshalb zur Fahrwerksreinigung eine interessantes, alternatives Verfahren ausprobiert – Trockeneis.

Reinigen mit Trockeneis ist ein innovatives Strahlverfahren, das Trockeneispellets (CO2 in verfestigter Form) als Strahlmittel benutzt. Das Verfahren stellt eine sehr umweltfreundliche und schonende Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmethoden mittels Wasser- oder Sandstrahlen dar. Die Trockeneispellets werden mittels Druckluft auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt, dringen durch die entstanden Risse durch den Belag ein und verdampfen sofort beim Auftreffen auf die Oberfläche. Dies bringt eine ca.700-fache Volumenausweitung mit sich, dabei wird die Verschmutzung gelöst indem Sie auseinanderbricht. Die Temperatur von -79,5° C macht den Schmutz zudem spröde, führt zu Rissbildungen und trägt zur Loslösung bei.

Mit der Fa. Eisschmitt aus Rottendorf konnten wir eine Firma aus der Region gewinnen, die nicht nur über die notwendige Technik verfügt, sondern auch Know-How im Bereich der Schienenfahrzeugreinigung hat. Nach zwei Tagen konnte sich das Ergebnis sehen lassen, die Komponenten erstrahlen in neuem Glanz.

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Neues vom gelben Brummer

Vor einigen Wochen hatten wir noch vom Fortgang der Sanierung unseres Turmtriebwagens und den Planungen zu den weiteren Arbeiten berichtet. Doch kein Plan ist so gut, als dass er nicht verbessert werden kann. Unsere befreundeten Kollegen der DGEG e.V., Eisenbahnmuseum Würzburg hatten uns kurz vor Weihnachten einen Standplatz in ihrer Fahrzeughalle über den Jahreswechsel angeboten, um die notwendigen Außenarbeiten vorgezogen vornehmen zu können. Obwohl sportlich in der Organisation, haben wir das Angebot gerne angenommen. Immerhin war in kurzer Zeit trotz Feiertagen eine Mann-/Frauschaft zusammenzustellen, Material zu besorgen und ein entsprechender Zeitplan zu erstellen.

Schließlich konnte am 23. Dezember 2024 mit dem Ausbau der Fenster sowie dem Öffnen einiger bisher verschlossener Wartungsklappen begonnen wurde.

Wie bereits geschildert, Gründlichkeit und Sorgfalt geht vor Schnelligkeit. Es wurde in der Folge tiefgehenden entrostet, fehlerhafte Stellen im Metall ersetzt, grundiert, gespachtelt, und immer wieder hieß die Devise „schleifen, schleifen, schleifen“. Hierbei zeigte sich immer wieder die sehr guten Grundsubstanz des Fahrzeugs, die durch die graffitierte Außenflächen einen schlechteren Außeneindruck abgegeben hat, als eigentlich darunter zum Vorschein kam. Dank der Zusammenarbeit aller Beteiligter konnte frühzeitig die erste von drei Lackschichten aufgetragen werden.

Nach Abschluß der Lackarbeiten konnten am Dreikönigs-Wochenende wieder die Fenster – natürlich mit neuen Dichtungen versehen – eingeglast werden. Abgeschlossen sind die Außenarbeiten zwar noch nicht endgültig, dies erfolgt in der nächsten Zeit, jedoch konnten wie eine Riesenschritt bis zur Wiederinbetriebnahme vorankommen.

Als besondere Überraschung hat unser langjähriger Partner und Förderer, die Fa. Hackel Design, Würzburg, noch einen Beschriftungssatz vorbeigebracht. Jetzt sieht unser Turmtriebwagen wieder aus, wie ein ordentlicher Turmtriebwagen aussehen muss 😉

Ein weiterer Dank gilt auch der Fa. Prosol-Lacke, Würzburg, für die umfangreiche Beratung im Vorfeld und für die logistische Meisterleistung bei der Beschaffung der notwendigen Materialien.

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Winterarbeiten

Wenn es draußen ungemütlich wird, rückt unsere Mannschaft zur Pflege der Infrastruktur aus. Neben dem regelmäßigen Rückschnitt von Sträuchern und Bäumen, so dass diese nicht in den Gleisbereich ragen, wird in diesem Winter auch verstärkt unser Augenmerk auf die Entwässerungsgräben gelegt.

Eine gute Entwässerung des Bahnkörpers ist wichtig, um langfristig Schäden zu vermeiden. Der Schotter, in dem die Gleise liegen, sorgt für einen guten Abfluss nach unten. Jedoch muss auch der sog. Unterbau, also der Bereich unterhalb der ca. 70 bis 100 cm starken Schotterschicht instand gehalten werden und einen guten Abfluss haben, um ein Vollsaugen und damit einen gewissen „Pudding-Effekt“ zu vermeiden.

Neben der jährlichen Durchsicht auf Einengungen der Seitengräben und Durchlässe ist nach mehreren Jahren ein Grundputz fällig. Hierbei wird des eingeschwemmte Material komplett ausgebaggert und das richtige Gefälle wieder hergestellt. Eine Arbeit, die neben unserem Bagger auch ordentliches Gerät und vor Allem viele Helfer benötigt.

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